ACHTUNG (Info vom 31.03.2011 / 00h30)!

Die ursprünglich geplante Präsentation des Filmes "House of Numbers" musste aufgrund eines Einbruches leider ausfallen.

Als Ersatz laden wir Euch nun ein zum gemeinsamen Anschauen am Sonntag, den 10.04.2011 um 19h00 im GayLes-Café!

 


Das fand statt:

Einladung zu einem Gastvortrag

Seit 2003 beschäftige ich, Sebastian, mich „nebenher“ mit dem Thema HIV/AIDS und den alternativen Sichtweisen hierzu. Durch den Kontakt mit der Frankfurter Ärztin Juliane Sacher, Spezialistin auf dem Gebiet der nichttoxischen Therapie von Krebs- und AIDS-Patienten, habe ich über die Jahre hinweg insbesondere zum Thema AIDS viele interessante Einsichten und Praxiserfahrungen sozusagen aus erster Hand erhalten können. Da ein positiver HIV-Test bekanntermaßen neben der gesundheitlichen Bedeutung immer noch starke soziale und rechtliche Auswirkungen für die betroffene Person hat, ist das Thema HIV/AIDS gerade für uns als "Risikogruppe" nach wie vor äußerst wichtig. Besonders spannend wird es sicherlich dann, wenn eine andere Sicht, als die gemeinhin bekannte und als gesichert geltende, auf das Thema eröffnet wird.

Ich freue mich daher sehr, dass sich die Frankfurter Ärztin Juliane Sacher bereit erklärt hat, einen Vortrag in Emden zu halten. Sie war bereits 2004 zweimal zu Gast an der Hochschule und die Veranstaltungen wurden sehr positiv angenommen. Während der „Aufhänger“ der damaligen Veranstaltungen ein Ausschnitt aus einer Videoaufzeichnung eines Vortrages von Dr. med. Heinrich Kremer war, ist der Einstieg in den kommenden Vortrag die aktuelle Dokumentation „House of Numbers“. Unsere damaligen Vorabinfos zur Veranstaltung und einige Meinungen von Besuchern der ersten Veranstaltung findet Ihr im PDF-Dokument 20_Jahre_AIDS_v2-2.pdf.

  1. Am Sonntag, 20.03.2011 ab 20h im Gayles-Café Dienstag, 22.03.2011 ab 20h in Hörsaal T151 an der Hochschule in Emden wird als Einstieg in das Thema die Ende 2009 erschienene Filmdokumentation „House of Numbers“ präsentiert (Originalfassung mit deutschen Untertiteln): Der junge Filmemacher Brent Leung wollte ursprünglich lediglich der Frage nachgehen, worin der Unterschied zwischen HIV und AIDS liegt. Als er jedoch einmal mit seinen Recherchen angefangen hatte, öffneten sich ihm sogar die Türen der größten HIV/AIDS-Kapazitäten: Dr. Robert Gallo, der HIV als Ursache von AIDS identifizierte, und Prof. Luc Montagnier, Nobelpreisträger für die Entdeckung von HIV. In seiner Dokumentation lässt Leung aber auch Kritiker wie Prof. Duesberg zur Sprache kommen. Dieser wird von vielen als der prominenteste AIDS-Leugner verachtet. Es ist jedoch nicht Duesberg, sondern Montagnier, der sagt, dass man mehrfach mit HIV in Kontakt kommen kann, ohne sich chronisch zu infizieren (Link zum Trailer: www.youtube.com/watch?v=WQoNW7lOnT4).
    Nach 30 Jahren milliardenteurer Forschung herrscht selbst unter angesehenen Forschern Uneinigkeit. Dennoch wird der Bevölkerung ein streng monolithisches Bild vermittelt: HIV = AIDS = Tod. Kürzlich mussten die Zahlen der AIDS-Betroffenen in Afrika drastisch nach unten bewertet werden. Beginnt dieses Kartenhaus zu wackeln?
    Herausgekommen ist eine beachtenswerte Dokumentation, welche zahlreiche Preise erhielt und natürlich aber auch (wie das ganze Thema an sich) für einige empörte Reaktionen sorgte. Für meine Radiosendung habe ich im November 2009 ein Interview mit Brent Leung geführt, welches hier abrufbar ist: http://radiopinkwave.de/media/HIV-AIDS/Bericht_House_of_Numbers.mp3.
    Weitere Informationen zu diesem Film gibt es unter www.houseofnumbers.com.
     
  2. Am Mittwoch, 23.03.2011 ab 19 Uhr in T151, wird die Frankfurter Ärztin für Allgemeinmedizin, Juliane Sacher, das Thema des Filmes aufgreifen und aus ihrer über 25 jährigen Praxiserfahrung in der Therapie HIV-positiv getesteter Menschen bzw. AIDS-Patienten berichten. Dabei wird sie die Widersprüche der Konsenstheorie „HIV macht AIDS“ sowie die medizinisch-theoretischen Grundlagen ihrer auf aktuellsten Forschungsergebnissen basierenden Behandlung darlegen und damit eine andere Sicht auf den Themenkomplex HIV/AIDS zur Diskussion eröffnen.
     
  3. Im Laufe des Donnerstags, 24.03.2011, steht Juliane Sacher für weitere vertiefende Diskussionen an der Hochschule, gerne auch im Rahmen eines regulär stattfindenden Seminares, zur Verfügung (siehe aids.kurso.info). Am Abend um 19h30 wird Sie einen weiteren Vortrag zu den aktuellen Erkenntnissen in der Krebs- und AIDS-Medizin bei der Naturforschenden Gesellschaft zu Emden (Grasstraße 1) halten.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema HIV/AIDS aus der Sicht von Juliane Sacher können dem Dokument Juliane_Sacher_AIDS-HIV.pdf entnommen werden, einer dreiteiligen Artikelserie, welche in der Zeitschrift raum&zeit im Jahr 2006 erschien. Selbstverständlich stehe ich gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung, einfach das Kontaktformular nutzen.

Vita Juliane Sacher, Fachärztin für Allgemeinmedizin

  • geboren am 19.12.1945 in Dortmund
  • 1974 Approbation als Ärztin in Münster
  • 1975–1993 Vertragsärztin bei der Deutschen Lufthansa
  • seit 1983 in eigener Praxis niedergelassen.
  • 1987–1993 Ärztin des HIV-Modells der Bundesregierung
  • 1988 Sachverständige der HIV/AIDS-Kommission des Bundestages
  • 1990 zusammen mit Dr. Kief den Preis der Manfred Köhnlechner-Stiftung für "Biologische Therapie bei HIV/AIDS-Patienten mit wissenschaftlicher Auswertung"
  • 1990 Gründung der DAGNÄ in Hamburg (Deutsche AG niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter)
  • 1991 Gründung der HAGNÄ in Frankfurt (Hessische AG niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter)
  • Seit 1992 Gründungsmitglied IGUMED - Interdiszipiläre Gesellschaft für Umweltmedizin
  • Seit 1999 Gründungsmitglied DGEIM
  • 2000–2002 Teil-Assistentenstelle an der mathematischen Fakultät der Uni Wuppertal, Bereich Medizinstatistik bei HIV/AIDS.

    Seit über 25 Jahren Weiterbildung in den Bereichen Naturheilverfahren und biologische Medizin. Seit Anfang der 80er Jahre Beschäftigung mit den molekularbiologischen, evolutionsbiologischen und biochemischen Zusammenhängen der immunologischen, hormonellen und zellulären Störungen von chronischen Erkrankungen .

    Seit 20 Jahren Vorträge im In- und Ausland.

    Praxisschwerpunkte sind chronische Erkrankungen wie z.B. Krebs, AIDS, Immunprobleme durch Umweltschädigung

    Website: http://www.praxis-sacher.de
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